Eigenständige Webseiten – zusätzlicher Content

Bei der Integration von eigenständigen Webseiten oder zusätzlichem flankierenden Content bietet sich die Verwendung von Subdomains an. Hierfür ist Google ein gutes Beispiel, dies wird sich sicher auch im Algorithmus entsprechend widerspiegeln.
Ich ziehe in der Praxis oft die Verwendung von Verzeichnissen vor, da hier sehr einfach von der Hauptdomain profitiert werden kann. Außerdem zahlt ein einsetzender Linkaufbau zur eigenständigen Webseite so direkt auf die Hauptdomain ein.
Dennoch gibt es zahlreiche Beispiele für erfolgreiche Integrationen als Subdomains oder eigenständige Hauptdomains:

 

Fehler bei der Vernetzung bzw. Potentialerhaltung von Domains:

1. Nicht vernetzter/unzureichend verlinkter Inhalt

Jede eigenständige Webseite bzw. zusätzlicher Inhalt sollte entsprechend verlinkt werden. Oft existieren nur Verlinkungen in eine Richtung, mit dem Ziel auf die Hauptdomain einzuzahlen. Dabei kommen manche Blogs oder Microsite nicht aus dem Hades der Suchmaschine heraus, da eine eigene Verlinkung und somit Relevanz fehlt.

2. verschwundene Kampagnen

Oft werden für spezielle Kampagnen eigene Microsites oder Landingspages erstellt. Diese werden oft stark verlinkt und erhalten gute Rankings in den Suchmaschinen

Beispiele:

    • www.verdammt-ich-hab-nix.de (geringe Restsichtbarkeit, ca. 350 Backlinks) (Sixt/Matthias Reim) steht bei SEDO zum Verkauf, Domain-Grabber, war zwischenzeitlich weitergeleitet (www.flirtstrand.de etc.)

  • elsa.de war weitergeleitet auf den Rechteinhaber elsa.com/EN/, nun in fremdem Besitz und bei united domains geparkt

3. CMS oder interne Vorgaben

  • ein CMS erstellt automatisch eine Subdomain, bzw. die Erstellung von Subdomainen erleichtern das Aufsetzen neuer Webseitenteile bzw. das Einbinden externer Inhalte
  • eine Testversion wird auf einer Subdomain aufgesetzt, ist aber öffentlich zugänglich:

Beispiel:

Aufgepasst!

  • Lokales Hosting muss nicht sein, hier sollten Kostenvorteil und Ressourceneinsparung eines zentralen Hostings bedacht werden, der Einfluss auf das Ranking sollte nicht überschätzt werden! (siehe Sistrix-Beitrag: http://www.sistrix.de/news/828-fear-uncertainty-and-doubt.html)
  • Doppelter Inhalt bei Sprachversionen ist unbedingt zu vermeiden. Reine Unterschiede in einzelnen Vokabeln, wie z.B. en-us und en-uk reichen nicht aus. Gehen Sie individueller bei der Inhaltegestaltung auf die landestypischen Märkte ein!

Beipiel: